Attraktiver Standort

Das Europahaus ist seit über 50 Jahren eines der prägnantesten Gebäude Oberhausens – zentral in der Mitte der Stadt gelegen.

Das Europahaus

Seit über 50
Jahren in
Oberhausen

Ein Gebäude mit historischer Vergangenheit in einem belebten Viertel – das Europahaus in Oberhausens zentraler Mitte: Ein prägnantes Gebäude an einem prägnanten Standort.

Standort mit Flair und Geschichte

Das Europahaus ist vielfältig, traditionell, multifunktional und hat dank seiner langen Vergangenheit viele Geschichten zu erzählen. Erbaut wurde das Objekt zwischen 1953 und 1959 vom bekannten Architekten Hans Schwippert – der u.a. auch für den Plenarsaal im Bonner Bundestag verantwortlich zeichnet – in Zusammenarbeit mit dem Kaufmann Erich Schöllgen. In der damaligen Zeit stellte das Bauvorhaben eines der größten Projekte nach dem Krieg dar und war für ganz Oberhausen von besonderer Bedeutung.

Galerie

Fragen?

Wohnen im Europahaus?

Das Europahaus vereint Leben und Arbeiten unter einem Dach. Im Laufe der Jahre hat es Hunderten von Menschen ein Zuhause geboten und viele Geschichten miterlebt. Das macht das Gebäude zu einem lebendigen Stück Vergangenheit. In den Jahren nach der Erbauung betrugen die Mieten 1,10 DM pro qm, was 500 Mark für eine der größeren Wohnungen bedeutet. Das war für die damaligen Standards nicht wenig – aber die Menschen leisteten sich etwas, um in diesem modernen Bau wohnen zu können. Heute bietet es Wohnraum für Familien, Kreative und Stadtmenschen.

Gewerbeflächen im Europahaus?

Das Europahaus bietet einen attraktiven Standort für Gewerbetreibende. Alle zur Vermietung angebotenen Flächen haben ihre individuellen Stärken für verschiedenste Nutzungsmöglichkeiten. Insbesondere die zentrale Lage ist von Vorteil: Innerhalb kürzester Zeit sind viele prägnante Punkte Oberhausens zu erreichen. So stellt das Europahaus beispielsweise für Unternehmen in der Start-Up-Phase ein großes Potenzial dar, die die Flächen für die kreative Entfaltung zu vorteilhaften Konditionen nutzen können.

Verkehrsanbindungen?
  • 463 m bis zum Oberhausener Hauptbahnhof mit Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr
  • 59 m zur Post
  • 63 m zur Stadtbibliothek
  • 52 m zum Lichtburg-Kino
  • 164 m zum Amtsgericht
  • 77 m zum Polizeipräsidium
  • Hauseigene Tiefgarage mit mehr als 30 Stellplätzen
  • Anbindungen an A 40, A 42, A 3, A 2 und A 516
  • 24 Minuten Fahrtzeit bis zum nächsten Flughafen

Bedeutung für Oberhausen?

Das Europahaus ist aus vielen Gründen "etwas Besonderes". Zu seiner Erbauung stellte es eines der größten privaten Bauvorhabens Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg dar und hatte den Wert des größten städtebaulichen Fortschrittes der Nachkriegszeit in Alt-Oberhausen. Das Europahaus kennzeichnete den Beginn einer ganz neuen Bauentwicklung. Seit 2008 steht es als „Denkmal der Moderne“ unter Denkmalschutz.

Besonderheit des Baustils?

Das Europahaus zeichnet sich durch seinen unkonventionellen Baustil aus: Mit zwei geschwungenen Gebäudeflügeln setzt es einen eindrucksvollen städtebaulichen Akzent zwischen der Langemarkstraße und Elsässerstraße. Der 9-geschossige Komplex mit Stirnseiten, die wie zwei Türme wirken und der durch seine geknickte Fassade aus der Luftperspektive an ein leicht geschwungenen „H“ erinnert, ist ein „Denkmal der Moderne“, das seit 2008 unter Denkmalschutz steht. Es vereint alle Leitsätze, die für diesen Baustil typisch sind. So ist alles Dekorative überflüssig, da es den Blick auf die pure Form des Bauwerkes verstellt – "less ist more" und "Form follows funtion".

Impressionen

Impressionen
  • 1902
  • 1924
  • 1954
  • 1955
  • 1980
  • 1985
  • 2008
  • 2012
Das Europahaus

Ein Platz, der ein Zeichen setzt

1902

Im Jahr 1902 entstand der Friedensplatz in Oberhausens Mitte. Ein Platz, der seitdem maßgeblich dazu beiträgt, den Standort zum belebten und zentralen Oberhausener Standort zu machen. Damals befand sich auf dem Gelände das Gebäude der Styrumer Eisenindustrie AG, das nach dem Konkurs der AG abgerissen wurde. Nach dem Abriss erbaute der Stadtplaner Eduard Jüngerich den 50 m x 180 m großen Friedenplatz, der damals noch unter dem Namen „Industrieplatz“ bekannt war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er zum Friedensplatz umbenannt. Damit setzte Oberhausen ein wichtiges Zeichen in der Nachkriegszeit.

geschichte
Das Europahaus

Die Bebauung des Friendensplatzes

1924

Nach der Erbauung des Friedensplatzes im Jahr 1902 und des heutigen Amtsgerichts im Jahre 1907 im Norden des Friedensplatzes, entstanden von 1924 bis 1927 die beiden Gebäudezeilen westlich und östlich des Platzes, die den Friedensplatz auch heute noch begrenzen. Nach der Fertigstellung bezogen sowohl die Reichsbank als auch das Polizeipräsidium die beiden Gebäude. Das Amtsgericht im Neo-Renaissance-Stil stellt noch heute einen auffälligen Kontrast zum Europahaus in seinem vergleichsweise modernen Baustil dar.

geschichte
Das Europahaus

Das Europahaus als Tor zur Innenstadt - Die Planungsphase

9. August 1954

Am 9. August fand ein Treffen von Interessenten am geplanten Großbau am Friedensplatz und Vertretern der Verwaltung statt. Schon damals fanden sich über 30 Interessenten für die 17 Geschäftslokale. Bis dahin war es das größte Bauprojekt, das jemals ins Oberhausen von privater Seite geplant wurde: Gewerbliche Räume auf 4.600 qm und 170 Wohnungen auf einer Nutzungsfläche von bis zu 15.000qm. Die Mieten waren hoch – man wollte sich etwas leisten, um in diesem neuen Bau wohnen zu können.

4. Februar 1955

Nach sechs Monaten wurde der Kaufvertrag mit Architekt Hans Schwippert und Kaufmann Erich Schöllgen abgeschlossen. Das Projekt hat den Wert des „größten städtebaulichen Fortschrittes der Nachkriegszeit in Alt-Oberhausen“ wie die Zeitungen verkünden.

geschichte
Das Europahaus

Der Bau des Europahauses als größtes Bauprojekt der Oberhausener Nachkriegszeit

14. April 1955

Der Grundstein zum Baustart ist gelegt: 134 Wohnungen, 17 Geschäftslokale, Büroräume, ein Kino mit über 1000 Sitzplätzen, Räume für Kunstausstellungen, eine Großgaststätte mit zwei Kegelbahnen, eine Nachtbar für späte Gäste. Bereits zwei Monate nach der Grundsteinlegung stand der achte Stock des Gebäudes. Mehr als 4000 Bauarbeiter arbeiteten täglich von 6 Uhr morgens bis 22.00 Uhr abends.

21. September 1955

169 Tage nach der Grundsteinlegung war das Europahaus im Rohbau fertig und der wichtige Bauabschnitt wurde mit einem Richtfest gefeiert. Für ganz Oberhausen war es ein bedeutsames Ereignis, das den Beginn einer ganz neuen Bauentwicklung kennzeichnete.

geschichte
Das Europahaus

Erweiterung der Fußgängerzone

1980

Im Jahr 1980 wurde der Friedensplatz vom Autoverkehr befreit. Damit erstreckte sich die Fußgängerzone von der Langemarkstraße über den Friedensplatz bis hin zum Amtsgericht. Diese Tatsache und die aufwendige Gestaltung des Platzes mit einer Baumallee entlang der Gebäudereihen im Neo-Renaissance-Stil und einem langgezogenen Wasserbecken in der Mitte steigerten die Lebensqualität der Anwohner und der Besucher und machen die Atmosphäre aus, die der Platz und das Europahaus heute ausstrahlen.

geschichte
Das Europahaus

Der Europa-Palast schließt seine Pforten

1985

Nach 30 Jahren schließt der Europa-Palast, das in das Europahaus integrierte Kino. Das Kino wurde am 10. November 1955 als 22. Filmtheater in Oberhausen feierlich mit dem Grethe-Weiser-Film „Meine Kinder und ich“ eröffnet. Der damals neue Europa-Palast hatte 1.186 hochgepolsterte Sitze. Das Foyer mit edlen, französischen Eisenmöbeln und goldfarbenen Säulen zog sich über drei Etagen hin. Nicht nur die für damalige Verhältnisse ausgesprochen fortschrittlichen Infrarot-Wärmevorhänge hinter den Eingangstüren oder die erstklassige Kinotechnik machten das Kino zu etwas ganz Besonderem. 1985 war nach 30 Jahren die glanzvolle Zeit vorbei und der Europa-Palast schloss seine Pforten.

geschichte
Das Europahaus

Das Europahaus als ein „Denkmal der Moderne“

2008

Seit 2008 steht das Europahaus unter Denkmalschutz. Hinsichtlich seiner Formensprache ist der Stahlbetonbau der „klassischen Moderne“ verpflichtet und knüpft an die Gestaltungsprinzipien der 1920er Jahre-Architektur an. Somit stellt das Europahaus einen bedeutenden Beitrag für „die Geschichte des Menschen als Zeugnis der Architektur der Nachkriegszeit“ dar, wie es in der Begründung des Denkmalswertes heißt. Zudem wird der Bau als bedeutend für die Stadt Oberhausen angesehen, da es als Werk des angesehenen Bauherren Hans Schwippert die architekturhistorische Epoche der Nachkriegszeit darstellt. So setzt das Europahaus als wichtiger Teil der Oberhausener Stadtgeschichte einen unverzichtbaren städtebaulichen Akzent im Oberhausener Zentrum. Der Name „Europahaus“ demonstrierte zur damaligen Zeit eine wichtige politische Geste zur Einigung Europas und zur Überwindung der Kriegsfolgen.

geschichte
Das Europahaus

Das Europahaus am Puls der Zeit

2012

Attraktiv, zentral gelegen und urban vielfältig – diese Charakteristika treffen damals wie auch heute auf das Europahaus zu. Diese positiven Eigenschaften werden mithilfe eines Standortprojektes des Immobilienunternehmens Ruhrwert und der Oberhausener Kommunikationsagentur Der frühe Vogel neu in Erinnerung gerufen.

Das Europahaus besitzt eine eindrucksvolle Geschichte und hat im Laufe der Jahre unzählige Geschichten seiner Bewohner miterlebt. Es ist kein Retortenstandort, sondern authentisch. Ein Standort mit Ecken und Kanten, ein Stück Oberhausener Geschichte, ohne Schnörkel und Möchtegern-Glamour. Eigenschaften, die durch das engagierte Standortprojekt gewürdigt werden sollen. Ein Standortprojekt, das das Europahaus als wichtiges Kapitel der Oberhausener Geschichte neu aufleben lässt. Das Europahaus bietet enormes Potential, um zu einem soziokulturellem, kreativem Zentrum zu werden, das Wohnen, Arbeiten und Gastronomie unter einem Dach vereint.

geschichte
  • Grefi-Delikatessen
  • Grefi-Delikatessen
  • Grefi-Delikatessen
  • Grefi-Delikatessen
  • Grefi-Delikatessen
"Es sind die schönen, kleinen Geschäfte hier, außergewöhnlich und exklusiv – und die kleinen Seitenstraßen mit den Cafés. Ein guter Mix aus verschiedenen Branchen, der das Viertel einzigartig macht."

Gudrun Jaks

Grefi-Delikatessen
"Ich arbeite gerne hier, weil man sich untereinander kennt. Die Geschäfte nehmen sich Zeit für eine persönliche Beratung. Das macht es hier familiär und gemütlich."

Andrea Schug

Café Transatlantik
"Der Erfolg ist der Platz. Hier ist einer der schönsten Innenstadt-Plätze im Ruhrgebiet – gerade im Sommer. Hier herrscht eine wundervolle Atmosphäre. Ein Ort zum Wohlfühlen."

Andreas Dehorn

Uerige-Treff
"Die Ruhe und das Flair des Viertels waren für uns die entscheidenden Faktoren, um hier hin zu ziehen. Dazu die Bahnhofsstraße und die Zentralität – das sind die Stärken des Viertels."

N. Kurzeja & H. Denda

Salzgrotte
"Besonders die Langemarkstraße bietet eine hochwertige Auswahl. Es ist ein gutes Miteinander. Im Prinzip ist hier die attraktivste Gegend Oberhausens."

C. & U. Lausberg

Spiel Spaß Natürlich Lausberg
Das Europahaus

Attraktive Gewerbeflächen im Europahaus zur Miete

Das Ruhrgebiet gilt als Ballungsraum, der dank seiner Vielfalt ein großes Potenzial an Lebensqualität und Möglichkeiten für seine Bürger bietet. Dies gilt insbesondere für Gewerbetreibende: Die zu vermietenden Flächen im Europahaus eignen sich für zahlreiche Geschäftstätigkeiten.

Das Europahaus bietet neben der privaten Nutzung auch viele gewerbliche Flächen, die für unterschiedliche Geschäftsmodelle attraktiv sind. Einzelhändler, Kreative, Freiberufler oder auch Unternehmer in der Start-Up-Phase können die angebotenen Räumlichkeiten zu vorteilhaften Konditionen nutzen, da sie Raum für kreative Entfaltung und gute Geschäfte bieten. Das bunte Spektrum an benachbarten Gewerbekonzepten sorgt für einen offenen Austausch untereinander - hier profitiert man noch voneinander, anstatt gegeneinander zu arbeiten. Überzeugen Sie sich gerne persönlich von den attraktiven Mietflächen im Europahaus.

Verfügbare Flächen

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